Wasserdargebots- und Wasserbedarfsregionen nachhaltig zusammenbringen

Es ist unsere Verant­wortung, den Wasser­bedarf von 2,4 Millionen Menschen in der Rhein-Main-Region zuver­lässig und nachhaltig zu sichern. In der Region wechseln sich Großstädte und kleinere Kommunen mit Natur­land­schaften, land- und forst­wirt­schaftlich genutzten Flächen sowie Gewerbe- und Indus­trie­ge­bieten ab. Daraus ergeben sich auch unter­schied­lichste Ansprüche und Heraus­for­de­rungen an die Gewinnung und Bereit­stellung von Trink­wasser.

Bedarf und Verfüg­barkeit von geeig­neten Ressourcen für die Trink­was­ser­ver­sorgung sind nicht überall ausge­glichen. Unsere Aufgabe ist es, einen Ausgleich zwischen Wasserd­ar­gebots- und Wasser­be­darfs­re­gionen zu schaffen. Dafür unter­halten wir eine komplexe und umfas­sende Infra­struktur mit Gewin­nungs-, Leitungs-, und Speicher­ka­pa­zi­täten. So betreiben wir für die Wasser­ge­winnung insgesamt 21 Wasser­werke sowie 192 Brunnen, Stollen und Quellen verteilt über die gesamte Region. Den Transport des Wassers sichert ein knapp 340 Kilometer langes Leitungsnetz, an das fast 60 Prozent der Menschen im Ballungsraum angeschlossen sind. Für die Wasser­spei­cherung stehen 330.000 Kubik­meter Behäl­ter­ka­pa­zität zur Verfügung, die in das Lastma­nagement für die Städte Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt sowie über 50 weitere Kommunen einge­bunden ist.

Gesteuert und überwacht wird der regionale Leitungs­verbund durch unsere moderne Leitzen­trale – nonstop rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

Im Fokus

Wasserversorgung

Unsere Region ist von unter­schied­lichen Bedürf­nissen geprägt. Um jedem Anspruch gerecht werden zu können, ist es unsere Verant­wortung, einen nachhal­tigen Ausgleich von Wasserd­ar­gebots- und Wasser­be­darfs­re­gionen zu schaffen. Dafür unter­halten wir eine komplexe und umfas­sende Infra­struktur.

Heute für morgen planen

Die Trink­was­ser­ver­sorgung ist eine nachhaltige und genera­tio­nen­über­grei­fende Aufgabe und muss entspre­chend geplant werden. Dazu gehört zum einen die bedarfs­ge­rechte Moder­ni­sierung und Erneuerung unserer Infra­struktur unter Berück­sich­tigung der Weiter­ent­wicklung des Stands der Technik. Dafür braucht es eine voraus­schauende Planung. Eine solche Planung muss neben der Bedarfs­stei­gerung durch das Bevöl­ke­rungs­wachstum auch die Auswir­kungen des Klima­wandels auf das natür­liche Wasserd­ar­gebot berück­sich­tigen.

Grundlage der wasser­wirt­schaft­lichen Planung ist die »Wasser­bilanz Rhein-Main«. Seit den 1970er-Jahren wird sie jährlich aktua­li­siert und fortge­schrieben.

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