Wasser aus dem Taunus - Die Wiesbadener „Trinkwasser-Bergwerke“
Besichtigung des Schläferskopfstollens
Dass die Stadt der heißen Quellen nicht gerade überreichlich mit frischem Trinkwasser gesegnet war, bereitete den Stadtvätern der wachsenden Weltkurstadt zunehmende Sorge. Sie vertraute schließlich dem mutigen Konzept des Landesgeologen Dr. Carl Koch und so wurde im Zeitraum von 1875 bis 1910 über bergmännisch in den Taunus geschlagene Stollen das im Taunus-Quarzit vorhandene Quellwasser nutzbar gemacht. Auch heute noch sprudelt aus den Stollen Trinkwasser in bester Qualität. Im Rahmen der Route der Industriekultur öffnet Hessenwasser für Besucher die Tore des Schläferskopfstollens.
Sie haben Gelegenheit sich einer der geführten Rundgänge anzuschließen, oder eigenständig ausgewählte Bereiche zu erkunden ( Einblick in den Stollen ). Das Zentrallabor der Hessenwasser informiert Sie über die Wassergüte, präsentiert einige Untersuchungsmethoden und gibt Einblick in ein mobiles Trinkwasserlabor.
Kinder können einen Zwischenstopp an der Malstation machen, einen Button herstellen, oder ihr Wasserwissen testen.
Termin
Öffnungszeiten: Samstag, 2.08.08 und Sonntag, 03.08.08, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr
Führungen jeweils um 10.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 und bei Bedarf um 15.30 Uhr ( Aufgrund der hohen Nachfrage sind ab heute den 30.07.2008 alle Führungen ausgebucht, wir bitten um Ihr Verständnis! Zwischenführungen werden ja nach Möglichkeit am Veranstaltungstag spontan eingeschoben).
Anmeldungen zu den Führungen am Veranstaltungstag am Wasserausschank vor dem Technikum. Die Teilnehmerzahl der Führungen ist auf jeweils 30 Personen begrenzt.
Treffpunkt an der Infotafel Schläferskopfstollen, Schützenhausweg, Wiesbaden-Klarenthal
Weitere Info erhalten Sie unter info@hessenwasser.de Stichwort Stollenführung
oder telefonisch unter 069 25490 6999
Trinkwasser nimmt unter allen Lebensmitteln eine Sonderstellung ein, es ist für alle Menschen unverzichtbar und nicht zu ersetzen. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie Wissenswertes zum Thema Trinkwasser. Sie haben Gelegenheit, das im Jahre 1907 erbaute, sonst für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Wasserwerk zu besichtigen, oder an einer der geführten Rundgänge teilzunehmen. Im Rahmen dieser Führungen erfahren Sie etwas über die Geschichte des Wasserwerkes und die der „Eiserne Lady“, einer Dampfmaschine aus dem Jahre 1928.
Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit sich bei einem Spaziergang in der weitläufigen Parkanlage zu erholen oder sich zur Erfrischung an der „Wasserbar“ einzufinden.
Den jüngeren Besuchern stehen verschiedene Aktivitäten in der Außenanlage zur Verfügung.
Termin
Samstag, 02.08.08 und Sonntag, 03.08.08 jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr
Führungen für Leute ab 10 Jahren jeweils stündlich, bei Bedarf halbstündlich.
Anmeldungen zu den Führungen am Veranstaltungstag an der Wasserbar
Letzte Führung: jeweils 16:00 Uhr
Die Teilnehmerzahl der Führungen ist auf jeweils 30 Personen begrenzt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter info@hessenwasser.de Stichwort Hattersheim
oder telefonisch unter 069 25490 6999.
Hinweis zur Anfahrt
Die Zufahrt zum Wasserwerk Hattersheim ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Bitte nutzen Sie die öffentlichen Parkplätze (Bahnhof Hattersheim ca. 3 km oder Rosarium).Für die Strecke Wasserwerkchaussee-Wasserwerk 2,4 km steht Ihnen gegen Gebühr ein Velotaxi zur Verfügung.
ÖPNV: S1 zum Bahnhof Hattersheim, mit dem Bus 833 bis zur Wasserwerkchaussee, danach ca. 20 Min. zu Fuß – oder mit dem Fahrrad – die Chaussee entlang.
Und hier noch ein besonderer Tipp..
Am Samstag, den 02.08. findet in den Räumen des Wasserwerks Hattersheim eine Sonderveranstaltung zum Thema „Wasser im Überfluss – Wasser im Mangel - Wasser zum Leben“ statt. Wasserfachleute aus Marokko, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jemen, die zurzeit im Rahmen eines „International Leadership Training“ bei uns zu Gast sind, haben diese Präsentation für Sie zusammengestellt. Hessenwasser und IWW Rhein-Main bilden diese Kolleginnen und Kollegen im Auftrag von InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) im Integrierten Wasser Ressourcen Management (IWRM) während eines dreimonatigen Kurses weiter.