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Pressemitteilung 10 / 07

Zusammenarbeit in der Wasserforschung zwischen Rhein/Main und Ruhr

Rhine-Main Water Research (vormals ESWE-Institut) zukünftig unter dem Dach des IWW/Mülheim

(Groß-Gerau/Mülheim, 18. Dezember 2007) Die Wasserforschungs-einrichtung der Hessenwasser, die Rhine-Main Water Research gGmbH (RMWR, vormals ESWE-Institut) wird ab dem 1. Januar kommenden Jahres mit dem Mülheimer IWW-Institut verschmolzen und als IWW Rhein-Main seine vielfältigen Aktivitäten zur Wasserfor-schung und praxisnahen Beratung am Standort Biebesheim am Rhein fortsetzen. Die Gesellschafter beider Institute haben unlängst die Fusion unter dem Dach der IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH beschlossen. Damit verbunden ist die Aufnahme der Hessenwasser als Gesellschafter der IWW. Die Betei-ligungen am IWW werden damit über den bislang auf Wasserversor-gungen in Nordrhein-Westfalen beschränkten Gesellschafterkreis nach Hessen hin erweitert.
Für Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser, ist dieser Schritt ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Wasserforschungs-Kompetenz im Rhein-Main Gebiet: „Durch die Zusammenführung mit dem IWW sehen wir die Chance, unsere Forschungskompetenz regi-onal zu sichern. Gleichzeitig erhalten wir Zugang zu den Kapazitäten einer der renommiertesten Forschungseinrichtungen Deutschlands.“ Die fachlichen Schwerpunkte des RMWR, integriertes Wasserres-sourcenmanagement, Hydrochemie und Radionuklid-Analytik ergän-zen die IWW-Kompetenzfelder. Aus Sicht von Wolf Merkel, dem technischen Geschäftsführer des IWW, bietet der Standort Rhein-Main ein hohes Potenzial zur Stärkung des Instituts: „Vor dem Hinter-grund knapper werdender Forschungsmittel sind nur größere Institu-tionen in der Lage im europäischen Wettbewerb zu bestehen. Für die Beratung der Wasserversorgung sind aber Ortskenntnis und schnelle Erreichbarkeit der Fachberater sehr wichtig, die wir an den drei IWW-Standorten Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Niedersachsen anbieten können.“ Abke und Merkel sind sich einig: „Die mit der Fusion einher-gehende Strukturverbesserung ist auch ein Beitrag zur Modernisie-rungsstrategie der deutschen Wasserwirtschaft“.
Durch die bereits bestehende Verbindung der jeweiligen Forschungs-einrichtung als An-Institute mit den Hochschulen Duisburg-Essen und Mainz wird auch in den Bereichen Lehre und Grundlagenforschung eine verstärke Zusammenarbeit der Regionen erwartet. Prof. Dr. Rolf-Dieter Wilken wird als wissenschaftlicher Direktor mit dem Schwer-punkt Hydrochemie die bestehenden fachlichen Schwerpunkte des IWW (Wasserchemie – Prof. Torsten Schmidt, Wassertechnologie – Prof. Rolf Gimbel, Mikrobiologie – Prof. Hans-Curt Flemming, Mana-gement-Beratung – Prof. Helmut Schulte) ergänzen und unterstützen.

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