Sichere Trinkwasserversorgung im Main-Taunus-Kreis
Kommunen kooperieren langfristig mit Hessenwasser
(Hofheim, 14. November 2007) Im Hofheimer Kreishaus wurde heute eine Erklärung unterzeichnet, die nach den Worten von Landrat Bert-hold Gall beispielhaften Charakter für die interkommunale Zusam-menarbeit in der Rhein-Main-Region habe. Die Bürgermeister der Städte Bad Soden, Eschborn, Kelkheim, Schwalbach sowie der Ge-meinden Liederbach und Sulzbach haben vereinbart, in der Wasser-beschaffung langfristig und enger als bisher mit Hessenwasser zu-sammenzuarbeiten. Bei dieser Kooperation geht es laut Gall darum, „sich so abzustimmen, dass die Wasserversorgung im MTK nachhal-tig gesichert ist." Für den Zeitraum bis 2012 wurde ein Projekt aufge-legt, in dem die bestehenden technischen und wirtschaftlichen Rah-menbedingungen überprüft werden und in ein gemeinsames, zu-kunftsfähiges Konzept münden.
Die beteiligten Kommunen erhalten auf Grundlage der Wasserbe-schaffungspläne des ehemaligen Umlandverbandes bereits seit lan-gem als Ergänzung zu ihren jeweiligen lokalen Eigenförderungen das zusätzlich benötigte Trinkwasser aus den Versorgungsanlagen des regionalen Wasserbeschaffungsverbundes. „Mit dem aktuellen ge-meinsamen Vorgehen und den zu erwartenden Synergien können für die Verbraucher neben der Versorgungssicherheit auch Kostenvortei-le entstehen", erläutert Berthold Gall. "Die seit Jahrzehnten beste-henden gemeinsamen Versorgungsstrukturen sind durch die Grün-dung der Hessenwasser auf ein breiteres gemeinsames Fundament gestellt worden.“
Die Möglichkeit, zur Daseinsvorsorge gemeinsam die Zukunft ökolo-gisch und ökonomisch sinnvoll zu sichern, ist für die Bürgermeister der beteiligten Kommunen eine zusätzliche Motivation für die Zu-sammenarbeit mit Hessenwasser: „Das vereinbarte Vorgehensweise eröffnet die Perspektive für eine nachhaltige Sicherung unserer Was-serversorgung, langfristige Planungssicherheit und damit auch wirt-schaftliche Vorteile für beide Seiten“, bestätigt Roland Seel, Bürger-meister der Stadt Schwalbach am Taunus und Koordinator der am Projekt beteiligten Kommunen. Auch Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser, betont die Gemeinsamkeiten in der Zielsetzung: „Die Gründung der Hessenwasser in 2001 ist das Ergebnis erfolgreicher interkommunaler Zusammenarbeit in der Metropolregion Rhein-Main. Erfolgreiche Kommunalwirtschaft erfordert das Zusammenwirken der Kommunen, Landkreise und ihrer Unternehmen. In Sachen Trink-wasserversorgung ist dies insbesondere die Teilhabe der Gebiets-körperschaften am regionalen Wasserbeschaffungsverbund, dessen Anlagen für die Gesamtregion geschaffen wurden.“