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Wasserwerk Goldstein
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Nachhaltige Trinkwassergewinnung aus dem Frankfurter Stadtwald langfristig gesichert

Hessenwasser erhält neues Wasserrecht für die Wasserwerke im Frankfurter Stadtwald

(Groß-Gerau) „Die neue wasserrechtliche Genehmigung für Hessenwasser zur Förderung von Grundwasser aus den Wasserwerken im Frankfurter Stadtwald ist ein Meilenstein zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung des Rhein-Main-Gebietes und Südhessens“ betonte Regierungspräsident Gerold Dieke in seiner Rede im Wasserwerk Goldstein anlässlich der Übergabe des Wasserrechtsbescheids an den Geschäftsführer der Hessenwasser, Wulf Abke. Hessenwasser darf danach im Frankfurter Stadtwald eine Grundwassermenge von bis zu 24 Millionen Kubikmeter im Jahr fördern, vorrangig zur Versorgung des Stadtgebietes und des Flughafens. Insgesamt stellt Hessenwasser Trinkwasser für über 2,2 Millionen Menschen in ganz Südhessen bereit, in 2004 waren dies etwa 107 Millionen Kubikmeter, rund 60% davon für den Ballungsraum Frankfurt. „Mit diesem Wasserrecht ist für die nächsten 30 Jahre die erforderliche Planungssicherheit für eine sichere und umweltgerechte Wasserversorgung des Versorgungsraumes Frankfurt gewährleistet“ ergänzte Wulf Abke.

Den bisherigen Entnahmen in den Wasserwerken Hinkelstein, Goldstein und Oberforsthaus lagen Genehmigungen zu Grunde, die teilweise Anfang des letzten Jahrhunderts erteilt wurden. „Diese alten Entnahmerechte haben den Anforderungen für die Wasserversorgung eines verdichteten Wirtschaftsraumes nicht mehr in allen Belangen entsprochen. Das neue Wasserrecht garantiert eine nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung zur sicheren Versorgung von Menschen und Unternehmen mit einwandfreiem Trinkwasser“, so Gerold Dieke. Nach dem Bescheid sind vorgegebene Grundwasserstände zu beachten und ökologisch sensible Naturbereiche besonders zu überwachen

Eine Besonderheit der Wassergewinnung im Stadtwald stellt die Bewirtschaftung des Grundwasserspeichers mittels Versickerung von zu Trinkwasserqualität aufbereitetem Oberflächenwasser dar. „Durch die Infiltration, unterstützt durch die regionale Leitungsverbund-struktur in Rhein-Main und Südhessen, können Krisensituationen in der Wasserversorgung, wie sie sich zurzeit bei unseren südeuropäischen Nachbarn abspielen, in der hiesigen Region zuverlässig ausgeschlossen werden,“ versicherte Abke.

 

 

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