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Pressemeldung 03-03-13

Hessenwasser zieht erste Bilanz der Kooperationen mit den Landwirten in Fischborn

Die Einhaltung der Kriterien der nachhaltigen Wasserwirtschaft ist ein ganz entscheidendes Ziel der Hessenwasser GmbH & Co. KG, die für die umweltverträgliche Grundwassergewinnung in Fischborn zuständig ist. Anlässlich der dritten Sitzung der Koordinierungsgruppe für die Kooperation im Wasserschutzgebiet Fischborn betonte Arnd Allendorf, verantwortlicher Fachbereichsleiter der Hessenwasser, die gemeinsamen Erfolge der bisherigen Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft.

In der Kooperation zwischen der Hessenwasser GmbH & Co. KG und der Landwirtschaft gewinnen beide Partner. Durch eine konsequente Untersuchung des Nährstoffgehalts der Böden, eine intensive landwirtschaftliche Beratung durch die Hessenwasser, verbunden mit einer exakten Dosierung der Nährstoffzufuhr können die Landwirte Bewirtschaftungskosten einsparen. Im Sinne eines vorbeugenden Grundwasserschutzes wird der Stoffeintrag in das Grundwasser reduziert, erklärtes Ziel der Hessenwasser. Hierfür, so Arnd Allendorf in seiner Bilanz vor den anwesenden Vertretern der Landwirtschaft, hat die Hessenwasser erhebliche Mittel investiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. So war bei 74 % der beprobten Grünlandflächen nach Auswertung zweier Serien von Bodenproben jeweils im Frühjahr und im Herbst des letzten Jahres der durchschnittliche Restgehalt an Nitratstickstoff kleiner als der Zielwert von 50 kg NO3-N/ha. Immerhin bei 53 % der untersuchten Ackerflächen konnte dieser Zielwert unterschritten werden.

Da die bestehenden Kooperationsverträge mit den 59 beteiligten Landwirten nach drei Jahren auslaufen, ist es erklärtes Ziel der Hessenwasser, die Kooperation fortzuführen. Im nächsten Schritt sollen die bestehenden Verträge an die gemachten Erfahrungen angepasst werden. "Uns als Hessenwasser ist es wichtig, die begonnene gute Zusammenarbeit mit den Landwirten erfolgreich fortzusetzen. Nur gemeinsam können wir einen nachhaltigen Grundwasserschutz sicherstellen", so Arnd Allendorf in seinem Schlusswort des Kooperationsgesprächs.

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