Das Zentrallabor der Hessenwasser GmbH & Co. KG hat im letzten Jahr alle Kompetenzen der Umweltanalytik, insbesondere auch der Trinkwasseranalytik, am neuen Standort in Darmstadt zusammengeführt. Unter der Leitung von Dr. Oliver Huschens steht hier ein Team von 35 Chemikern, Biologen, Ingenieuren, Technikern und Laboranten zur Verfügung, um jährlich mehr als 150.000 Einzelproben zu untersuchen. Im Vordergrund steht dabei die analytische Untersuchung von Roh-, Oberflächen-, Grund- und Trinkwasser. Hierzu verfügt das Zentrallabor der Hessenwasser über 1.750 m² Laborfläche und ist mit modernster Technik, von Geräten zur Atomspektroskopie, der Gaschromatographie bis zur Bestimmung von anorganischen Parametern, bestens ausgestattet. Die Fachleute des Zentrallabors arbeiten zudem an verschiedenen Forschungsprojekten und entwickeln auf hohem wissenschaftlichen Niveau ständig neue Standards in der Qualitätssicherung.
Der Laborleiter zeigte sich deshalb auch hocherfreut, als das Hessische Sozialministerium dem Zentrallabor kürzlich bestätigte, dass diese wichtige Einrichtung der Hessenwasser nunmehr auch nach der neuen Trinkwasserverordnung als Untersuchungsstelle tätig werden kann. "Wir haben alle Voraussetzungen nach § 15 Absatz 4 und nach § 19 Absatz 2 der neuen Trinkwasserverordnung erfüllt und sind daher auf die Liste der Untersuchungsstellen aufgenommen worden," betont Dr. Oliver Huschens. Konkret heißt das, beim Zentrallabor der Hessenwasser ist sichergestellt, dass verantwortliche Personen 24 Stunden erreichbar sind. Das Labor hat zudem die erforderliche Zulassung nach dem Bundesseuchengesetz und es kann der Nachweis erbracht werden, dass eine mehr als dreijährige Erfahrung auf dem Gebiet der Trinkwasseranalytik vorliegt.
Nicht alle Labors erfüllen die vorgegebenen Bedingungen. Die Tatsache, dass die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen beim Zentrallabor der Hessenwasser steigt, macht deutlich, so Dr. Oliver Huschens, dass die Kompetenz des Zentrallabors der Hessenwasser auch kundenseitig anerkannt wird. Da die Anforderungen an die Trinkwasseranalytik ständig steigen, derzeit werden nach der neuen Trinkwasserverordnung bereits 49 Parameter untersucht, greifen insbesondere kleinere Versorgungsunternehmen auf das Dienstleistungsangebot des Zentrallabors der Hessenwasser zurück. Auch industriellen Großkunden und Kommunen, aber auch zunehmend private Haushalte, geben die Untersuchung von Wasserproben in Auftrag. Dr. Oliver Huschens und sein Team gehen davon aus, dass beispielsweise Anfragen nach der Untersuchung des Bleigehalts im Trinkwasser demnächst steigen. Da die neue Trinkwasserverordnung den Grenzwert für Blei deutlich heruntergesetzt und die Zuständigkeiten für die Einhaltung der Werte neu geregelt hat, sind seit dem 1. Januar dieses Jahres die Hauseigentümer dafür verantwortlich, dass durch die Beschaffenheit der Hausinstallation die Qualität des Trinkwasser nicht beeinträchtigt wird. "Unser Hessenwasser," so die abschließende Aussage des für die Qualitätskontrolle zuständigen Laborchefs, " ist jedenfalls, wenn wir es an unsere Kunden abgeben, von allerbester Qualität."
Fragen zur Trinkwasseranalytik beantwortet das Zentrallabor der Hessenwasser unter:
0 61 51 - 701 53 01