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Pressemitteilung 07/06, 16.Mai 2006

Dem Müllfrevel einen Riegel vorgeschoben

Stadt Pfungstadt und Hessenwasser gehen gemeinsam gegen wilde Müllentsorgung im Wasserschutzgebiet vor

 

(Groß-Gerau) Sperrmüll, Hausrat und Küchenabfälle – immer wieder stießen Mitarbeiter der Hessenwasser bei den regelmäßigen Begehungen des Wasserschutzgebiets für das Wasserwerk Eschollbrücken am Wegesrand auf illegal abgelagerten Müll. Offenbar angelockt durch die schnelle Zu- und Abfahrts-möglichkeit über Wald- und Feldwege entledigten sich manche Zeitgenossen ihres Mülls im Wald, nach dem Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn“. „Abgesehen davon, dass diese Müllablagerungen verboten sind, konnte dieser Missstand auch aus Gründen des Grundwasserschutzes nicht hingenommen werden“, sagt Jürgen Höning, der bei Hessenwasser im Bereich Ressourcenschutz und Umweltsicherung tätig ist. „Gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Pfungstadt konnten wir jetzt eine Lösung umsetzen, die den Müllfrevlern im wahrsten Sinne des Wortes einen Riegel vorschiebt“. In einer Gemeinschaftsaktion der Stadt Pfungstadt und der Hessenwasser  wurden die beiden Hauptzufahrtswege durch Schranken für unbefugte Fahrzeuge gesperrt.

Bevor die Schranken errichtet werden konnten, waren alle Betroffenen zu informieren. Doch Alle, sowohl Eigentümer, Anlieger und Orts-landwirte wie auch die Untere Wasserbehörde waren sich einig, dass diese Maßnahme ein Erfolg versprechender Schritt für den Umwelt- und Grundwasserschutz sei.

Auch Andreas Ade, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Pfungstadt, gibt sich zuversichtlich, dass die Maßnahme zumindest an dieser Stelle den Umweltsündern Einhalt gebieten kann. „ Die Erfahrung zeigt, dass illegale Müllablagerungen da entstehen, wo man ohne gesehen zu werden mit dem Auto anfahren kann. Das haben wir mit den Schlagbäumen unterbunden.“

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