Die Hessenwasser führte dieses so genannte Industrielandtraining gemeinsam mit der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH im Auftrag von InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) durch. InWent, eine gemeinnützige Einrichtung des Bundes, der Länder und der Wirtschaft, ist ein Akronym für Internationale Weiterbildung und Entwicklung.
Insgesamt 15 Wasserfachleute, darunter fünf Damen, aus Syrien, Palästina, Ägypten, dem Jemen und dem Libanon wurden in Vorträgen, Workshops und Exkursionen intensiv in die Thematik des Wasserressourcenmanagement eingeführt. Ziel war es, gemeinsam zu erarbeiten, welche in Deutschland erfolgreichen Strukturen und Handlungsweisen in den Gastländer eingesetzt werden können. Das Schulungskonzept soll einen Beitrag leisten um eine nachhaltige und an Armutsminderung orientierte Wasserbewirtschaftung voranzutreiben und damit auch den Zugang zur Ressource Wasser zu verbessern.
Besonderer Wert wurde auf die Vermittlung praxisorientierter Inhalte und das Kennen lernen der Praxis vor Ort gelegt. Durch die zahlreichen Exkursionen wurde den Teilnehmern eine Perspektive auf die Thematik weit über Hessen hinaus geboten.
Unter der fachlichen Koordination von Dipl.-Ing. Wolfgang Korthals, bei der Hessenwasser zuständig für den Bereich Technologietransfer, wurden die vielfältigen Inhalte wesentlich von Referenten aus dem Hause Hessenwasser und dem Hessenwasser-eigenen „Rhine-Main Water Research Institute“ (ehemals ESWE-Institut) vermittelt. Bei Spezialthemen und auf Exkursionen wurde das Projekt durch eine Reihe von externen Referenten unterstützt.
Zum Abschluss dieser intensiven Weiterbildungsmaßnahme zeigten sich Teilnehmer sehr zufrieden mit dem erheblichen Wissenszuwachs und den vielfältigen neuen Erfahrungen. Diese persönliche Wahrnehmung wurde bestätigt durch eine ausgezeichnete Bewertung der Fortbildungsmaßnahme in einem unabhängigen Audit des Auftraggebers.