Arbeiten für die 2. Riedleitung haben begonnen

Mitte Juli starteten in Rüsselsheim-Haßloch die Baumaßnahmen für die zweite Riedleitung. Sie wird erheblich zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Rhein-Main-Region beitragen, denn sie ist eine wichtige Ergänzung und Absicherung der Bestandsleitung. Die "1. Riedleitung" wurde Ende der sechziger Jahre errichtet und bringt heute über 40% des Trinkwassers für den Ballungsraum aus den Wasserwerken im Hessischen Ried. Der erste Bauabschnitt der neuen Riedleitung ist vier Kilometer lang und reicht von der Behälteranlage Haßloch bis zum sogenannten Bauwerk 42 in Raunheim. Dieses Teilstück durch den Rüsselsheimer Wald hat eine zentrale Bedeutung für die Versorgungssicherheit. Ein Rohrbruch in diesem Abschnitt würde die Verfügbarkeit des Speichervolumens von 40.000 Kubikmetern Trinkwasser in der Behälteranlage unterbrechen. MEHR

Spurenstoffe in Gewässern vermeiden - Policy Paper gibt Empfehlungen

Die Übergabe politischer Handlungsempfehlungen an Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth Ende Juni war ein bedeutendes Signal und wichtiger Schritt bei der Vermeidung von Spurenstoffen in Gewässern. Denn die gemeinsam von Industrie, Forschungsinstituten und Wasserwirtschaft erarbeiteten 14 Empfehlungen zeigen, dass die beteiligten Akteure den Gewässerschutz vorantreiben möchten. MEHR

Infiltrationsanlage im Lorscher Wald feierlich in Betrieb genommen

Am 18. Mai 2017 wurde die Infiltrationsanlage Lorscher Wald nach etwa zwei Jahren Bauzeit feierlich in Betrieb genommen. Sie dient dazu, im Wasserwerk Biebesheim zu Trinkwasserqualität aufbereitetes Rheinwasser zu versickern und so zum Grundwassermanagement beizutragen. Dank der neuen Anlage können nun die bewilligten Fördermengen für das Wasserwerk Jägersburger Wald des Wasserbeschaffungsverbands Riedgruppe Ost bei Bedarf ausgeschöpft werden. „Die Inbetriebnahme kommt für den steigenden Wasserbedarf in Region und Ballungsraum zur rechten Zeit„, sagte Ingo Bettels, der Verbandsdirektor des WBV Riedgruppe Ost, bei der Einweihungsfeier im Museumszentrum Lorsch und spielte damit auf die niedrigen Grundwasserstände nach dem trockenen Winterhalbjahr an. MEHR

HESSENWASSER ZU GAST BEI „ALLE WETTER“ IM HR

In der hr-Reihe Alle Wetter vom 18. April war Dr. Hubert Schreiber zu Gast bei Moderator Thomas Ranft. Anlass war der lange trockene Winter und dessen Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung und die mögliche Folgen für die Wasserversorgung der Region. Der Hessenwasser-Pressesprecher machte deutlich, dass die zuverlässige Trinkwasserversorgung des Ballungsraums Rhein/Main vor allem dem regionalen Leitungsverbund und der klimaunabhängigen Grundwasserbewirtschaftung zu verdanken sind. MEHR

RTL-Hessen berichtet über die Auswirkungen des trocknen Winterhalbjahrs

Schon seit Juli letzten Jahres hat es vor allem in Südhessen viel weniger geregnet als im langjährigen Mittel. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Quellwasserversorgungen in Spessart, Taunus und Odenwald. Hat dies auch Folgen für die Wasserversorgung des Ballungsraums Rhein-Main? RTL-Hessen hat nachgefragt und war auch in der Rheinwasseraufbereitungsanlage in Biebesheim. MEHR

Sanierung der Behälteranlage Haßloch - ein erster Schritt

Im März startete die Sanierung des ersten Behälters der Druckerhöhungsanlage im Rüsselsheimer Stadtteil Haßloch. Ziel des auf mehrere Jahre angelegten Projektes ist es, alle vier Behälter der Mitte der Sechzigerjahre errichteten Behältergruppe sukzessive komplett instand zu setzen. Als erste Maßnahme wird derzeit die Außenabdichtung eines Behälters erneuert. Die Arbeiten sollen im Mai abgeschlossen sein. MEHR

Natürliches Mineralwasser nicht besser als Leitungswasser

Am Hahn zapfen statt Flaschen schleppen: Mineralwasser ist nicht besser als Leitungswasser und überbewertet. Vor allem Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos. Ein Liter Leitungswasser kostet rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test 70 Cent pro Liter. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Stiftung Warentest. (Grafik © S. Lenz) MEHR

Das Spitzenlastereignis 2015 im Versorgungsgebiet der Hessenwasser

Versorgungsinfrastruktur und Lastmanagement müssen auf Spitzenlastereignisse in einem heißen und trockenen Sommer ausgerichtet sein. Wertvolle Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit aber auch den Optimierungsbedarf des Hessenwasser-Versorgungsverbunds lieferte der Sommer 2015. In einem aktuellen Fachartikel im gwf wasser | abwasser wird die Situation detailliert analysiert. MEHR